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Infrarot

Ein Teil unseres natürlichen Sonnenlichts.

Seit Jahrhunderten sind Wärmebehandlungen ein Prinzip der physikalischen Medizin. Durch verbesserte Methoden und den technischen Fortschritt wird heute die Infrarotstrahlung im Bereich Wellness und insbesondere im medizinischen Bereich zu der Vorbeugung oder Behandlung von Schmerzen verwendet. Das Gründungsunternehmen des airREDs, Bemberg, hat eine jahrzehntelange Erfahrung mit Infrarot. Unser Wissen und Erkenntnisse reichen 20 Jahre zurück.

Vor allem bei Muskel-Skelett-Erkrankungen wird die Infrarotstrahlung zur Behandlung eingesetzt. Infrarot ist ein natürlicher Bestandteil des Sonnenlichtspektrums und liegt zwischen dem sichtbaren Licht mit Wellenlängen zwischen 340 und 780 nm und den Mikrowellen, die bei 1mm beginnen. Es gibt allerdings verschiedene Arten der Infrarotstrahlung, die man in drei Gruppen unterteilt. Infrarot A (IR-A) mit 780 bis 1400 nm Wellenlänge, Infrarot B (IR-B) mit 1400 bis 3000 nm und Infrarot C (IR-C) mit 3000 nm bis 1 mm Wellenlänge. Je kürzer die Wellenlänge ist, desto tiefer kann die Strahlung in die Haut eindringen. 

Die Infrarotwärme benötigt keine hohen Temperaturen, da die infrarote Strahlung, eine elektromagnetische Wellenstrahlung, völlig verlustfrei den Raum durcheilt, ohne die Umgebungsluft zu erwärmen und erst dann wirksam wird, wenn sie auf einen absorbierenden d.h. wärmeaufnehmenden Körper z. B. den Menschen auftrifft. Erst dann, wie bei der Wärmeenergie der Sonnenstrahlen wird die infrarote Wärmestrahlung wirksam. Die Körpermoleküle werden in Schwingung versetzt. Diese Molekülbewegungen rufen vielfältige positive Effekte hervor.

Schmerzlindernde Wirkung

 

Wärme verhindert und reduziert Schmerzen durch die Entspannung der Muskeln. Übersteigt die Temperatur der erwärmten Körperteile die Kerntemperatur von 36,9 Grad des Körpers, so verstärkt sich die Blutzirkulation und die überhitzten Bereiche können sich wieder abkühlen. Anschließend führt die verbesserte Durchblutung zu einer besseren Sauerstoffversorgung, die die Regeneration und den Heilprozess beschleunigt. Zudem wird Kohlendioxid abtransportiert und der Stoffwechselprozess angekurbelt.

In der Medizin wird die intensive Infrarotwärme gern genutzt, da bestimmte Körperregionen gezielt behandelt werden können. Infrarotwärme wird auch für Wärmebettchen auf der Frühchenstation sowie bei Massagen genutzt. Anfang der 1980er Jahre kam die Idee die Sauna mit der Infrarotbehandlung zu verbinden und so etwas einzigartiges zu schaffen: die Infrarotsauna. Hier wird der Infrarot-Effekt auf kleinem Raum konzentriert und mittels Steuerung wird optimale Wärmewirkung erreicht. In seinem Buch, schreibt  Prof. Ledwina über klimatische Verhältnisse und wie diese unser Leben beeinflussen. Er empfiehlt, dass jeder der unter Umweltgiften oder Stress leidet, sich mindestens 1x täglich für 30 Minuten in einer für ihn günstigen Klimasituation entspannen sollte. Dabei ist es besonders wichtig, dass die Umgebungstemperatur nicht zu hoch ist, wie in der konventionellen Sauna, sodass Herz und Kreislauf nicht belastet werden.

Die Geschichte von Infrarot

 

Im Jahre 1801 entdeckter der deutsch Astronom und Musiker Friedrich Wilhelm Herschel die Infrarotstrahlung. Bereits 400 vor Christus fand der griechische Arzt Permenides heraus, dass viele Krankheiten mit Wärme geheilt werden können. Erst Jahrhunderte später wurden die physikalischen Grundlagen der Infrarotstrahlung untersucht. Ein revolutionärer Fortschritt in diesem Bereich erzielten Manfred von Ardenne und Martin Heckel. Sie entwickelten Betten und Liegen, auf denen ihre Patienten mir IR-A Strahlen stationär behandelt wurden.

 

Die Entwicklung der Infrarotkabine für den privaten Bereich ergänzte diese Idee hervorragend. Dieses Produkt konnte so ohne medizinische Verordnung erworben werden und die Behandlung bequem Zuhause angewandt werden. Hierfür wird bewusst ein breites Spektrum von IR-A, IR-B und IR-C verwendet um Hautirritationen und eine Überhitzung zu vermeiden.

Die Vorteile von Infrarot

  • Stärkt das Immunsystem

  • Trainiert Herz- und Kreislauf

  • Blutdrucksenkung durch Weitstellung der Gefäße

  • Regt den Stoffwechsel an

  • Entschlackt durch das Schwitzen mit hohem Anteil von Nichtwasseranteilen

  • Vermindert die freien Radikale

  • Lockert und entspannt die Muskulatur; auch „warming up“

  • Löst Verspannungen, verbessert die Beweglichkeit

  • Kann Erleichterung verschaffen bei Rücken- und Gelenkschmerzen